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Die Kirche Sankt Gertrud

Im Jahre 1887 erfolgte die Grundsteinlegung für die Kirche "St. Gertrud" zu Hohendorf, nachdem das alte Gotteshaus wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Die Kirche wurde am 09. April 1889 nach zwei-jähriger Bauzeit ihrer Bestimmung übergeben. Generalsuperindendent Möller aus Magdeburg vollzog die Weihe. Das Kalksteinmaterial und die wohldurchdachte Baugliederung verleihen der Kirche einen harmonischen Eindruck. Sie stellt eine frühgotische dreischiffige Basilika dar. Der 38 m hohe Turm, der von zwei Seitentürmen flankiert wird, bildet den westlichen Abschluss der Kirche. Als massiv gewölbte Halle mit seitlichen Sitzbänken und schmiedeeisernem Opferstock zeigt sich das Untergeschoß des Turmes. Das Gebläse der Orgel ist im zweiten Geschoß untergebracht, die Kirchturmuhr im dritten und die Glockenstube befindet sich im vierten Geschoß. Über das Mittelschiff der Kirche wölbt sich eine geschmackvolle Holzdecke, die zur guten Akustik beiträgt. Zu den Kostbarkeiten der Kirche zählen die farbenprächtigen, bleiverglasten Fenster des Altarraumes und die Fenster, auf denen Szenen aus dem alten und neuen Testament zu sehen sind. Das Mausoleum des Grafengeschlechtes von Alvensleben befindet sich auf dem Kirchhof links. Das Grabdenkmal der Schlossherrin Anna von Alvensleben wurde am 12.08.1902 durch Kaiser Wilhelm II. geweiht.