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Lutherstadt Mansfeld

In den bergigen Ausläufern des Ostharzes gelegen, bieten Stadt und Schloss Mansfeld einen beeindruckenden Anblick, besonders wenn man sich aus Richtung Harzgerode nähert. Das reizvolle, vom Talbach durchflossene Städtchen mit auch heute noch manch malerischem Straßenraum, wird östlich überragt von der gewaltigen Schloss- und Festungsanlage mit der gotischen Schlosskirche als baulicher Dominante. Das Schloss Mansfeld, mit seinen drei Schlössern, Vorderort, Mittelort und Hinterort, liegt hoch über der Stadt und war Stammsitz der Mansfelder Grafen. Die Schlosskirche, die Anfang der 16. Jahrhunderts erbaut wurde, steht neben dem Schloss Vorderort. Die Schlösser Mittel- und Hinterort, sowie die Festung sind heute nur noch Ruinen. Die Stadt Mansfeld wurde 973 erstmals urkundlich erwähnt. Um die Wende des 14. Jahrhunderts erhielt Mansfeld das Stadtrecht. Über Jahrhunderte wurde die Entwicklung der Stadt durch die Kupfer- und Silbergewinnung in den Hütten bestimmt. Durch Dr. Martin Luther, der hier seine Kindheit und Jugend verlebte, ist Mansfeld über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden. Weitere Persönlichkeiten sind der Pfarrer und Chronist Cyriacus Spangenberg sowie der Naturforscher Franz Wilhelm Junghuhn. Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind das Johanniterhaus, der Lutherbrunnen, das Georgshospital, Luthers Schule, erstes Wohnhaus der Familie Luther, das Junghuhndenkmal und das Spangenhaus. Im Martin-Luther-Museum, Luthers Elternhaus, wird besonders die Kindheit Luthers dargestellt. Die starken Charaktereigenschaften, die er später im Leben brauchte, sind hier geprägt worden. Das Schloss Mansfeld beherbergt heute eine Jugendbildungs- und Begegnungsstätte mit besonderen Erlebnischarakter und ist, wie auch Mansfeld, eine Entdeckungsreise wert.