Regionalportal

Hedersleben

Im Süden des Hakelsattels, dort wo die Stromtäler der Bode und Selke sich vereinen, liegt Hedersleben. Die ältesten Urkunden dieses Ortes reichen bis in das Jahr 978 zurück, damals nannten sie diese Siedlung Hedesleben. In der Gründungsurkunde des Klosters St. Gertrudis am 17. Oktober 1253 nahm man eine kleine Änderung vor. Der Ort wurde in Hedesleve umbenannt. Die Endung "leben" stammt vermutlich von den Gründern der Wanen. Die Wanen waren Angehörige des Göttergeschlechts und kamen 200 nach Christus von der Ostsee nach Hedersleben. Hade oder Hede bedeuten Heide, Fels, Gebüsch Wald. Durch Ausgedehnte Wiesen zwischen Bode und Selke konnte Viehzucht betrieben werden. Im Jahre 1998 wurde Hedersleben in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Sachsen Anhalts aufgenommen, um die Struktur des Ortes zu pflegen und zu erhalten. Heute ist das Kloster St. Gertrudis der Sitz für das Internationale Zentrum für Innovation, Qualifizierung und Gewerbeförderung e.V. Das Kloster sollte für die Allgemeinheit von Nutzen sein. Der Besucher hat die Möglichkeit in dem Kloster zu übernachten. Die Zimmer sind rustikal eingerichtet. Auf dem Gelände des Klosters finden jährlich kulturelle Veranstaltungen statt. Aber auch Tagungen und Bildungsmaßnahmen können dort durchgeführt werden. In den letzten Jahren fanden auch Veranstaltungen anlässlich der Europawoche statt.