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Ortsgeschichte der Stadt Hecklingen

In der unmittelbaren Nähe von Staßfurt liegt der Ort Hecklingen. Er ist durch seine architektonisch kostbare Basilika weit über die Grenzen hinaus bekannt. Der teilweise gut erhaltene Kreuzgang und der durch seine Wandgestaltung beeindruckende Altarraum belegen eindrucksvoll die handwerklichen Fertigkeiten einstiger Baukünstler und Architekten. Bei der Ersterwähnung im Jahre 944, damals noch unter der Bezeichnung "Kakelingen" , wird ein Egino von Kakelingen genannt. Er gilt als der Stammvater der Grafen von Plötzkau. Die heutige Ortsbezeichnung ist am 18. April 1176 verbrieft. Das Hecklinger Kloster wurde von Graf Bernhard I. von Askanien gestiftet. Zu den Sehenswürdigkeiten von Hecklingen zählt auf jeden Fall die Basilika des 1050 gegründeten Benediktinerinnen-Klosters. Sie ist heute eine der vielen Stationen auf der Straße der Romantik. Der Hecklinger Ortsteil Gänsefurth fand seine Erstnennung 1159 als schöffenbarfreier Besitz des Edlen von Herkenbart. Der Gänsefurter Schlossbrunnen wurde 1878 durch Thilo von Trotha als Mineralwasserfabrik gegründet. Wenige Jahre später erfolgte der Verkauf des prickelnden Nasses in ganz Deutschland. Heute wieder in Privathand, macht sich die Firma weiterhin einen guten Namen. Zu den Errungenschaften der Industrialisierung muss die 1856 in der Nähe errichtete Pferdeeisenbahn gerechnet werden. Auf einer Streckenlänge von 8,5 km zogen die Pferde die mit Kohle beladenen Wagen, die für die Zuckerfabriken in Hecklingen, Gänsefurt und Staßfurt bestimmt waren. Im nahe gelegenen Naturschutzgebiet "Salzwiesen" findet man seltene Pflanzenarbeiten. Im Sport und Freizeitzentrum Gänsefurt wird Tennis und Squash angeboten. Gute Übernachtungsmöglichkeiten warten auf Gäste.